Blitzlicht - GermanNow!

BLITZLICHT

Durch unsere zahlreichen Kooperationspartner*innen können wir den Geflüchteten in unseren Unterkünften und darüber hinaus ein vielfältiges Bildungs- und Aktivitätenangebot zugänglich machen. Mit "Blitzlicht" stellen wir jeden Monat eine der vielen tollen Initiativen und Träger vor.

NAME/ANGEBOT

GermanNow!

TRÄGER

Ehrenamtliche Tätigkeit

BEI TAMAJA SEIT

September 2015 (Jahnsporthalle), November 2015 (Flughafen Tempelhof)

 

 

TÄTIGKEIT/PROJEKT

Wir, die Freiwilligen von GermanNow!, kümmern uns in Berlin um eine kostenfreie Vermittlung von Deutschkenntnissen für geflüchtete Menschen – unabhängig von Herkunftsland oder offiziellem Status. Als Sprachbegleiter*innen arbeiten wir ebenso in Unterkünften wie mit Vereinen oder in Patenschaften.

DAS ZEICHNET UNS AUS

Gleich nach der Ankunft der Geflüchteten in den Notunterkünften (NUK) garantiert unsere Gruppe, die mittlerweile einen Pool von über 1500 Ehrenamtlichen umfasst, den ersten Kontakt mit der deutschen Sprache. Im Vordergrund stehen grundlegende Redemittel, die den neu Angekommenen den Alltag erleichtern. Die Arbeit in Kleingruppen sorgt dabei für einen intensiven Sprachunterricht. Da Geflüchtete länger als geplant in NUKs verweilen müssen, unterstützt GermanNow! mit aktiver Sprachanwendung für alle und Hausaufgabenhilfe für diejenigen, die andere Kurse besuchen. Darüber hinaus werden Integrationshilfen wie Workshops, Filmreihen, Patenschaften und ähnliches angeboten. Auch bundesweit unterstützen wir Notunterkünfte organisatorisch, stellen unsere selbsterstellten Lehrmaterialien kostenfrei zur Verfügung und beraten hinsichtlich des Aufbaus von ehrenamtlichem Deutschunterricht.

DAS TREIBT UNS AN

Unser Projekt versteht sich als unmittelbare Nachbarschaftshilfe. Die ersten Eindrücke nach der Ankunft in einem neuen Land sind entscheidend. Diese Zeit bleibt unvergessen. Wir zeigen den Geflüchteten: „Wir sind eure Mitbürger *innen und freuen uns auf ein Zusammenleben mit euch!“. Wir sind direkte Ansprechpartner*innen für ihre Sorgen und Nöte und bieten auch über die Sprachvermittlung hinaus unsere Unterstützung an. Als Sprachbegleiter*innen unterstützen wir den Prozess des Ankommens über Monate, teils nun auch schon Jahre.

UNSERE ZIELE BEI TAMAJA

Unser Anliegen ist es, Geflüchteten einen persönlichen Austausch mit Berliner Bürger*innen anzubieten. Über den Erwerb der Sprache möchten wir motivieren, hier anzukommen, sich einzubringen und durch zwischenmenschliche Begegnung Vertrauen in die Kultur zu fassen.Insbesondere wichtig finden wir diesen Zugang aufgrund der belastenden Wohnsituation in Großunterkünften wie dem Tempelhofer Flughafen.

AN DIESES TAMAJA-EREIGNIS ERINNERN WIR UNS GERNE ZURÜCK

Durch die lange Zusammenarbeit gibt es da viele besondere Situationen! Sofort denken wir natürlich an den allerersten Unterricht in der Jahnsporthalle Anfang September 2015 – denn das war der Grundstein unseres Projekts!Auch die ersten Unterrichtsstunden im Flughafen Tempelhof im November 2015 sind uns noch sehr gut im Gedächtnis: Mehr als 150 wissbegierigen Geflüchtete drängten sich damals in die überfüllten Seminarräume, die die Sigmund-Freud-Privatuniversität zur Verfügung gestellt hatte.

Besonders gerne erinnern wir uns auch an die Angebote, die Geflüchtete und Berliner direkt vernetzen. Z.B. hatten wir den Workshop „PaintNow!“ in den Hangars des Flughafens, der durch die anschließende Ausstellung in Schöneberg den Geflüchtete die Möglichkeit gab, ihre Zeichnungen und Malereien einem breiteren Publikum vorzustellen. Oder die erfolgreiche Patenschaftsbörsen unseres Unterprojekts „FriendsNow!“ im THF-Cafe, bei der sich viele Berliner und Geflüchtete kennengelernt haben, um Freundschaften aufzubauen.

Und und und :0)

 

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