1 Jahr Sprachförderung mit dem Kleinen Stern

Im Juli 2016 startete mit dem „Kleinen Stern“ in der Notunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof ein Pilotprojekt. Die Edusation gGmbH und TAMAJA fanden sich zusammen, um dem durch mangelnde Kita-Plätze entstandenen Bedarf an Sprachförderung für Kleinkinder vor Ort zu begegnen.

Ein Jahr später hat das Projekt über die Bezirksgrenzen hinweg seine Kreise gezogen. Mit Unterstützung der Jugendämter besuchen nun auch Kinder aus zwei weiteren Aufnahmeeinrichtungen Berlins begeistert das Lern-Erlebnisprogramm im Flughafen Tempelhof. Und da Qualität überzeugt, kommt der Kleine Stern seit Anfang Januar auch zu den Kindern der Notunterkunft im Rathaus Wilmersdorf.

Die tollen Erfolge dieser richtungsweisenden Kooperation haben wir am Donnerstag, den 20.07.2017 im Kreis der Edusation-Mitarbeiter*innen und TAMAJA-Sozial- und Kinderbetreuuer*innen gebührend gefeiert. Herr Elias, Geschäftsführung der TAMAJA, eröffnete die Feier im Lettrétage in Kreuzberg mit einer kleinen Ansprache. Kurz später übergab er das Wort an Christian Liebisch, Gründer von Edusation, der die Gäste mit einem ganz besonderen Abendprogramm überraschte.

Gestartet wurde, zur Begeisterung aller Gäste, mit der „Sekt-Performance“: Dabei sind es die mehr – oder eben bereits weniger – gefüllten Sektgläser, mit denen alle gemeinsam eine Klanglandschaft entstehen lassen. Im Anschluss stellte das Team rund um Herrn Liebisch auf unterhaltsame Art und Weise vor, wie sie den Kindern Lerninhalte als Erlebnisse verpackt und durch Tanz und Musik spielerisch näherbringen.

 

 

Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch an Frontalunterricht und Powerpoint-Präsentationen glaubte, wurde eines Besseren belehrt! Wie im Alltag des Kleinen Sterns die Kinder, wurden am Donnerstag die Gäste zum Mitmachen, Kennenlernen und auch zu einer gehörigen Portion lehrreichen Quatsch animiert. Da das bekanntlich hungrig macht, kam allen Anwesenden die anschließende Pause sehr gelegen. Die verschiedenen Köstlichkeiten des Projekts „Flüchtlinge kochen für Flüchtlinge“ des Johannischen Sozialwerks fanden bei Vegetarier*innen und Fleischliebhaber*innen gleichermaßen großen Anklang.

Wohl gestärkt ging es dann in die zweite Hälfte des Abends, in der den Gästen die APP Patatap nähergebracht wurde. Wie? Natürlich durch Learning by doing! Die Möglichkeit, durch Berühren des Handy-Bildschirms Melodien zu erzeugen, führte schnell zu atemberaubenden musikalischen Darbietungen der Edusation und spontanen Tanzeinlagen der TAMAJA-Mitarbeiter*innen, bis sich die ausgelassene Feier dem Ende zuneigte.

Wir bedanken uns herzlich bei Christian Liebisch und seinem Team für die spannende Führung durch den Abend, bei TAMAJA für die Organisation der Veranstaltung und allen weiteren Gästen für ihr Kommen.

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