Projektwoche "Umwelt & Recycling" der Gemeinschaftsunterkunft Columbiadamm

Wie entsorge ich Energiesparlampen? Kann ich leere Batterien im Supermarkt abgeben? Hat sie mich gerade gelber Sack genannt? Und was mache ich eigentlich mit meinen abgelaufenen Medikamenten?

Im Land der Vorschriften und Regeln findet man auf jede dieser Fragen schnell eine Antwort, man muss sich nur auf die Suche begeben.

Da Müllvermeidung und -trennung zu den wichtigen, und leider oft ignorierten, Themen unserer Zeit gehören, fanden die ersten Projekttage der Gemeinschaftsunterkunft Columbiadamm letzte Woche unter dem Motto „Umwelt & Recycling“ statt.

Die äußerst einsatzfreudigen und engagierten Mitarbeiter*innen der TAMAJA organisierten unter der Leitung von Iman Valentin und Petra Bierwirth nicht nur einen an das LieLa-Konzept angelehnten Sprachkurs für die Erwachsenen, sondern auch zahlreiche Aktivitäten für die jüngeren Bewohner*innen.

Die Auftaktveranstaltung zu Beginn der Woche wurde, zur großen Freude der Kids, durch Herrn Büttner, Überraschungsgast und lustiger „Müllerklärer“, der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) begleitet, die freundlicher Weise die Ausstattung des gesamten Projektes übernommen haben.

Die Vormittage waren für Sprachkurse und Diskussionsrunden mit den Erwachsenen reserviert, während Projekt- und Betreuungsteam den Kindern nachmittags auf spielerische Art und Weise ein umweltbewusstes Verhalten näher bringen konnten. „Auch für die Mitarbeiter*innen war es sehr hilfreich, ihr Wissen über Mülltrennung und Recycling aufzufrischen“ erzählt uns Iman. „Solche Kurse könnten jährlich, wie Erste-Hilfe-Kurse, für alle Interessierten wiederholt werden.“

Während die Kinder in der letzten Projektphase in orange-leuchtenden Warnwesten über das Gelände der Gemeinschaftsunterkünfte huschten, Müll sortierten und ihr neu gewonnenes Wissen über die Trennung von Wertstoffen und Restmüll an die übrigen Bewohner*innen weitergaben, saß die ältere Generation noch brav im Schulgebäude, wo mit Lernmaterialen der BSR neue Vokabeln gepaukt und über Müllvermeidung in Deutschland diskutiert wurde.

Zum Abschluss einer sehr gelungenen Projektwoche trafen sich Bewohner*innen, Organisator*innen und Beobachter*innen dann zu Kaffee und Gebäck, um den Rest des Nachmittages gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Mitwirkenden und freuen uns schon sehr auf die nächste Projektwoche.

 

 

 

 

Zurück